Mieter im Adolf-Damaschke-Ring absichern

Veröffentlicht am 12.02.2015 in Arbeitsgemeinschaften

Fraktion vor Ort am 23. Februar um 19 Uhr

Die SPD-Gemeinderatsfraktion fordert Sicherheit und Klarheit für die Mieterinnen und Mieter im Adolf-Damaschke-Ring bis April. „Alle Menschen, die bleiben wollen, sollen ein Angebot bekommen zu einem Mietpreis zwischen 7 Euro und 7,50 Euro, entweder in einer sanierten Wohnung oder in einem Neubau." Wir laden ein, das Thema zu diskutieren bei der öffentlichen Fraktionssitzung in Feudenheim am Montag, 23. Februar.

„Wir wollen, dass die Mieterinnen und Mieter des Adolf-Damaschke-Rings endgültig Sicherheit haben können und wissen, dass sie in Wohnungen in der Siedlung zu für sie bezahlbaren Mieten bleiben können.“ Diese klare Forderung richten SPD-Stadtrat und wohnungspolitischer Sprecher Reinhold Götz und Stadträtin Andrea Safferling an die kommunale Wohnungsbaugesellschaft GBG, bei der sie im Aufsichtsrat sind. Dafür soll ein verändertes Konzept dem Aufsichtsrat im März zum Beschluss vorgelegt werden.

„Den Charakter des Quartiers im Wesentlichen erhalten“

Reinhold Götz benennt die genauen Forderungen der SPD: „Statt wie bisher geplant, sollen deutlich mehr Wohnungen modernisiert werden anstatt abgerissen. Alle Bauphasen erfolgen abschnittsweise. Der Charakter des Quartiers soll im Wesentlichen erhalten bleiben. Neubauwohnungen sind möglichst nicht nur an Inhaberinnen und Inhaber eines Wohnberechtigungsscheins zu vergeben.“ Zudem fordert die SPD-Gemeinderatsfraktion, dass es Quartierparkplätze gibt anstatt der vorgesehenen Tiefgarage. Die ganze Abwicklung soll maximal zehn Jahre dauern.

Sicherheit für Mieterinnen und Mieter

Stadträtin Andrea Safferling will Sicherheit für die jetzigen Mieterinnen und Mieter: „Alle Menschen, die bleiben wollen, sollen ein Angebot bekommen zu einem Mietpreis zwischen 7 Euro und 7,50 Euro, entweder in einer sanierten Wohnung oder in einem Neubau. Der ist zwar etwas höher als bisher, aber dafür sind die Wohnungen dann auch modernisiert. Vielleicht ist es auch möglich, einen noch niedrigeren Preis bei einer Sanierung anzubieten und dafür einen etwas höheren bei Neubau.“

„Da die Siedlung im Adolf-Damaschke-Ring stark in die Jahre gekommen ist, sind Maßnahmen notwendig. Das steht außer Frage. Dank der GBG mit ihren fast 20.000 Wohnungen ist es in Mannheim überhaupt erst möglich, ein insgesamt moderates Mitpreisniveau zu halten. Mit unseren Forderungen sollen die Erfordernisse der Mieterinnen und Mieter des Adolf-Damaschke-Rings weitestgehend erfüllt werden. Zugleich bleibt es für die GBG leistbar, weitere notwendige Investitionen anzustoßen und damit weiter bezahlbaren Wohnraum anzubieten“, betont Götz.

Einladung zum Gespräch

Am Montag, 23. Februar 2015, diskutiert die SPD-Gemeinderatsfraktion ab 19 Uhr in ihrer öffentlichen Sitzung zu diesem Thema in der Kulturhalle Feudenheim, Spessartstr. 24-28 (Clubraum I). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bei der Diskussion dabei zu sein.

 

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