Über 5 Millionen Euro bis 2013 für Sandhofen

Veröffentlicht am 29.01.2012 in Metropolregion

Haushaltsberatungen 2012/2013: Mittel für Betreuung und Bildung

3,5 Millionen Euro stehen für die Sanierung und den Ausbau der Sandhofenschule in den kommenden beiden Jahren zur Verfügung. Weitere 3 Millionen sind bis 2015 im städtischen Haushalt eingestellt. Über 800.000 Euro gibt es für die Kindertagesstätte Werner-Nagel-Weg 50.

Für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie und Planungen für die Umwandlung des Freibades Sandhofen in ein Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung, sowie für erste Investitionen in den Gebäudebestand sind im Doppelhaushalt bis 2013 900.000 Euro vorgesehen. Für die KZ-Gedenkstätte Sandhofen sind 50.000 Euro eingestellt. Zudem kommt die Planung des Ausbaus der Verkehrsknotenpunkte an der B44 voran – Sandhofen profitiert von den Haushaltsentscheidungen kurz vor Weihnachten.

Stadträtin Andrea Safferling (SPD) ist froh darüber, dass Sandhofen durch die Investitionen aufgewertet und die Lebensqualität dort verbessert wird. „Mit unseren Entscheidungen bringen wir Sandhofen gezielt voran: Betreuung und Bildung sowie die Verbesserung der Infrastruktur waren im Fokus unserer Überlegungen“, erklärt Andrea Safferling.

Eisenhauer: Schuldentilgung ganz wichtig

Möglich wurde dies nicht zuletzt durch die Rückführung des Gewerbesteuerhebesatzes auf das Niveau von 2001. „Mit dem zusätzlichen Geld können wir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stärken, ein Sozialticket für Menschen mit geringem Einkommen einführen und wichtige Sanierungen an Gebäuden und Straßen vornehmen“, zählt der Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion, Ralf Eisenhauer, auf. Ganz wichtig sei dabei, dass bereits in 2012 über sieben Millionen Euro der Mehreinnahmen für die Schuldentilgung der Stadt verwendet würden.

Nicht zuletzt sei der Haushalt sozial ausgewogen: „Lasten und Leistungen sind gerecht verteilt. Nach den harten Einschnitten für die Bürgerschaft durch das Haushaltsstrukturprogramm bis 2013 können nun die Unternehmen ihren Anteil für unsere Stadtgesellschaft erbringen. Gerade in wirtschaftlich guten Zeiten ist ein solcher Beitrag möglich“, erläutert Eisenhauer.

 

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